12.11.2016, von Burkhardt Florian | KFV Forchheim

Stabsübung in Forchheim

FORCHHEIM – Zugunglücke, Terroranschläge oder sinnflutartige Regenfälle forderten in der Vergangenheit immer wieder die Einsatzkräfte in ganz Deutschland. Bei solchen Schadenslagen ist eine strukturierte und funktionierende Einsatzführung unerlässlich.

Am Samstag, den 12. November 2016 wurde diese besondere Art von Einsatzorganisation, die Stabsarbeit, in Forchheim durch die Örtlichen Einsatzleiter und Mitglieder der Kreisbrandinspektion geübt.

Bereits im Vorfeld wurde das Übungsziel sowie die Durchführung durch die Örtlichen Einsatzleiter in einigen Sitzungen definiert und organisiert. Einen besonderen Stellenwert bei dieser Stabsübung, die den Namen „Ehrenbürg“ trug, nahm das Technische Hilfswerk ein. Als Gastgeber fungierte der Ortsverband Forchheim unter der Leitung von Ortsbeauftragten Christian Wilfling, gleichzeitig auch ÖEL, welcher die Führungskräfte den ganzen Tag über mit Getränken und einem hervorragenden Mittagessen versorgte. Die beiden Führungs- und Kommunikationsfachgruppen der Ortsverbände Mellrichstadt und Lauf an der Pegnitz stellten uns an diesem Tag ihre Führungs- und Kommunikationskraftwagen und Lageanhänger zur Verfügung. Dadurch bestand die Möglichkeit in zwei Gruppen die gleiche angenommene Schadenslage abzuarbeiten und zu üben. Die Mitglieder der beiden Fachgruppen standen uns beratend zur Seite.

Bereits um 9 Uhr am Morgen konnte Kreisbrandrat Oliver Flake die Führungskräfte, sowie einige Vertreter des Landratsamtes, der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung und des Technischen Hilfswerks im Schulungsraum des THW Forchheim begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Susanne Becher, Leiterin des Sachgebietes Öffentliche Sicherheit im Landratsamt Forchheim, sowie ihren Kollegen Jürgen Kupfer, Josef Distler und den Mitgliedern der KomFÜ. Im Anschluss erhielten die Anwesenden einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten der anwesenden THW-Fachgruppen Führung und Kommunikation. Darauffolgend startete das Einsatzszenario.

Angenommen wurde eine größere Hochwasserlage in der Innenstadt von Passau. Absichtlich wurde eine Lage außerhalb unseres Landkreises ausgewählt, um den Schwerpunkt der Übung auf den eigentlichen Führungsvorgang, als auf die besonderen örtlichen Gegebenheiten zu legen. Die zwei „Teams“ waren mit jeweils einem im Voraus bestimmten Örtlichen Einsatzleiter (ÖEL), einem Leiter des Stabes, den Stabsposten S1 bis S4 und zahlreichen Führungsassistenten der UG-ÖEL besetzt. Durch zwei „Einspieler-Einheiten“ wurden im Laufe der Übung immer wieder weitere besondere Einsatzsituationen eingespielt, die es abzuarbeiten galt.

In einer kurzen Nachbesprechung danke Kreisbrandrat Oliver Flake allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses sehr lehr- und erfolgreichen Tages beigetragen haben. Er dankte auch den Führungskräften sowie den Mitgliedern der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL), dass sie sich einen ganzen Tag für diese Übung Zeit genommen haben. KBR Flake nannte die absolvierte Übung eine Kick-Off-Veranstaltung für weitere Übungen und Veranstaltungen zum Thema Stabsarbeit bzw. zum Thema Führung und Leitung im Einsatz.


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