11.05.2019, von Koller Martin

Vertreter der Bundeswehr zu Gast beim THW in Mellrichstadt

Mellrichstadt. Gerne war das THW in Mellrichstadt am vergangenen Samstag Gastgeber von Vertretern der Bundeswehr, die sich über die Organisation, die Aufgaben und die Möglichkeiten der Alarmierung des THW informieren wollten.

Von den Kreisverbindungskommandos aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld, Fulda und Schmalkalden-Meiningen haben sich 20 Vertreter auf dem Weg zum THW nach Mellrichstadt gemacht, um nähere Informationen über das THW, insbesondere die Fachgruppe Führung und Kommunikation, zu erhalten. Den Landeskommandos der Bundeswehr sind Bezirks- und Kreisverbindungskommandos (KVK) nachgeordnet. Die Führungskräfte der KVK sind wesentlicher Teil der zivilmilitärischen Zusammenarbeit. Die zivilmilitärische Zusammenarbeit ist unabdingbare Voraussetzung, dass im Einsatzfall, sei es bei Naturkatastrophen, Unglücksfällen in der Infrastruktur und sonstigen extremen Lagen, die Zusammenarbeit durch ein langjähriges Miteinander und durch das Kennen der Ansprechpartner gut funktioniert.

Der Ortsbeauftragte des THW – Ortsverband Mellrichstadt, Herr Christian Klein, begrüßte die Gäste und bedankte sich für deren Interesse an der Fachgruppe des Ortsverbandes. Mit einem kleinen Rückblick über die Geschichte des Ortsverbandes wurden den Teilnehmern Geschehnisse und Anekdoten der vergangenen 65 Jahre mitgeteilt. Anschließend haben sowohl der Fachberater des THW in Suhl, Herr Ronny Ballerstädt-Petsch, als auch der Leiter der Fachgruppe Führung und Kommunikation beim THW in Mellrichstadt, Herr Thorsten Haag, in getrennten Fachvorträgen auf den Aufbau der Bundesanstalt THW, die Vernetzung der einzelnen Organisationseinheiten und das breite Spektrum an Einsatzoptionen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe aufmerksam gemacht. Die Nutzung von Einsatzmitteln anderer Behörden und Organisationen, die man selbst nicht vorhalten kann, ist die richtige Entscheidung, wenn es darum geht, bei Notfällen schnelle und fachgerechte Hilfe für die Bevölkerung vor Ort zu leisten. Herr Haag betont, dass das THW nur auf Anforderung von Behörden und anderen Organisationen tätig wird und sich stets als Dienstleister versteht, der im Einsatzfall die geforderten Aufgaben übernimmt und erledigt, ohne dass der Auftraggeber seine Zuständigkeit und die Gesamtverantwortung abgeben muss.

In einer Praxisdemonstration wurde den Teilnehmern noch die gesamte technische Ausstattung der Fachgruppe Führung und Kommunikation, sowohl die Fahrzeuge als auch die Gerätschaften, vorgestellt. Zu diesem Zweck wurde das Fahrzeuggespann, bestehend aus dem Führungs- und Kommunikationskraftwagen (FüKomKW) und dem Führungs- und Lageanhänger (FüLa) komplett aufgebaut und erläutert. Der Führungskraftwagen (FüKW) und der Fernmeldekraftwagen (FmKW) durften ebenfalls unter die Lupe genommen werden.


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